Es gibt einige MitgliederInnen, die sich sehr aktiv für die Verhinderung der Verbreitung der asiatischen Hornisse einsetzen (Danke!)
Hier ist jederzeit Unterstützung willkommen, um z.B. die Locktöpfe zu kontrollieren. Organisiert wird das Ganze (Treffen zur Suche, Informationen austauschen) über eine WhatsApp Gruppe. Wer Interesse hat, kann gerne eine Mail schreiben, dann leite ich den Kontakt weiter.
Ewa schreibt dazu:
Die Asiatische Hornisse bedroht unsere Bienen. Und zwar, weil sie, nicht wie unsere heimische Hornisse, mit 1 Königin in den Winter geht, sondern mit ca. 200 Königinnen. Genau wie unsere Europäische Hornisse benötigt die asiatische Schwester Eiweiß für ihre Brut und unsere Bienen sind eine einfache Beute für sie. Bei 200 Königinnen potenziert sich die Bedrohung und es ist wahrscheinlich, dass das eine sehr ernstzunehmende Gefahr für unsere Bienen darstellt, die, wie in Frankreich und auch im Süddeutschen geschehen, viele Bienenvölker vernichten würde.
Damit wir Imker die Bedrohung in den Griff bekommen, müssen wir das im Herbst gebildete Sekundärnest, das ausschließlich der Bildung der 200 Königinnen dient, vernichten.
Förderung für Ausrüstung zur Bekämpfung der Asiatischen Hornisse

Das Projekt „Aufbau einer mobilen Arbeitsstruktur zur sicheren Entfernung von Sekundärnestern der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina)“ wird im Rahmen des LEADER-Regionalbudgets mit Mitteln des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
Burscheider Imkerverein erhält Unterstützung aus dem LEADER-Regionalbudget
Der Burscheider Imkerverein e. V. freut sich über die Förderung seines Projekts „Aufbau einer mobilen Arbeitsstruktur zur sicheren Entfernung von Sekundärnestern der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina)“ im Rahmen des LEADER-Regionalbudgets Bergisches Wasserland.
Dank der Förderung konnten wir die ersten Bestandteile einer modernen und sicheren Ausrüstung zur Bekämpfung der Asiatischen Hornisse beschaffen. Hierzu gehören unter anderem ein professionelles Lanzensystem mit Carbon-Verlängerungen sowie ein Pulverzerstäuber. Weitere Bestandteile der Ausrüstung werden im Laufe des Projekts ergänzt.
Die Asiatische Hornisse stellt eine zunehmende Herausforderung für Honigbienen, Wildinsekten und die heimische Biodiversität dar. Mit der neuen Ausrüstung können Sekundärnester künftig sicherer und effizienter auch in größeren Höhen behandelt werden. Gleichzeitig wird die Sicherheit der ehrenamtlichen Einsatzkräfte deutlich erhöht.
Wir bedanken uns herzlich bei der LAG LEADER Bergisches Wasserland, dem Bund, dem Land Nordrhein-Westfalen sowie den beteiligten Kreisen für die Unterstützung dieses Projekts.
Die Förderung erfolgt im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK)“.
Die Anschaffung dieser Ausrüstung ist ein wichtiger Schritt, um die ehrenamtliche Bekämpfung der Asiatischen Hornisse im Stadtgebiet und der Umgebung langfristig zu unterstützen.








